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Metall- und Stahlbau

Beschleunigte Arbeitsvorbereitung durch automatisierte ERP-Importe – Haslinger Metall & Stahlbau

Aus uneinheitlichen Bestell- und Fertigungsunterlagen entsteht automatisch eine einheitliche Tabelle – für den ERP-Import und direkt für die Fertigung.

In der Arbeitsvorbereitung von Haslinger Metall & Stahlbau mussten Daten aus uneinheitlichen PDF-Dokumenten manuell erfasst und aufbereitet werden – ein Nadelöhr vor jedem Fertigungsauftrag. D&W IT Consulting automatisierte diesen Schritt mit einer Pipeline aus Computer Vision, OCR und Large Language Models: Aus beliebig strukturierten Dokumenten entsteht eine einheitliche, validierte Tabelle, die entweder direkt ins ERP-System importiert oder als Fertigungsliste in die Produktion gegeben wird.

Haslinger Metall & Stahlbau

Ausgangssituation

Wo Haslinger Metall & Stahlbau stand

Die Arbeitsvorbereitung war der Engpass vor jedem Fertigungsauftrag: Technische Dokumente – Bestellungen, Lieferscheine, Fertigungsunterlagen – mussten manuell gelesen, verstanden und in Tabellenform übertragen werden, bevor die Produktion starten konnte.

Die Informationen lagen ausschließlich als PDF vor und waren je nach Kunde und Lieferant völlig unterschiedlich aufgebaut – von Textlagen bis zu gescannten Zeichnungen. Für regelbasierte Extraktionswerkzeuge war das nicht greifbar.

Herausforderung

Die Aufgabenstellung

Technische Dokumente im Metall- und Stahlbau enthalten eine Vielzahl an branchenspezifischen Begriffen, Maßen, Materialbezeichnungen und Normen. Eine zuverlässige Automatisierung erfordert nicht nur Texterkennung, sondern echtes Inhaltsverständnis im Kontext des Unternehmens.

Hinzu kam: Am Ende der Kette stehen zwei unterschiedliche Abnehmer. Das ERP-System verlangt ein exakt definiertes Importformat – jede Abweichung erzeugt Nacharbeit. Die Fertigung dagegen braucht eine übersichtliche Liste, die ausgedruckt und an der Maschine gelesen werden kann.

  • Arbeitsvorbereitung als Engpass: Jeder Auftrag musste vor Fertigungsstart manuell erfasst werden
  • Uneinheitliche Dokumente je Kunde und Lieferant – von Textlagen bis zu gescannten Zeichnungen
  • Branchenspezifisches Fachvokabular erfordert Kontextverständnis statt reiner Texterkennung
  • Zwei Zielformate: ERP-konforme Importdatei und ausdruckbare Fertigungsliste
  • Fehleranfälligkeit bei manueller Übertragung technischer Details

Unsere Lösung

Was wir umgesetzt haben

D&W IT Consulting entwickelte eine mehrstufige Dokumentenpipeline auf Basis von n8n als Orchestrierungsplattform. Sie kombiniert Computer Vision, OCR und Large Language Models: Das Layout eines Dokuments wird erkannt, der Inhalt ausgelesen und anschließend im Fachkontext des Unternehmens interpretiert – unabhängig davon, wie der Absender das Dokument aufgebaut hat.

Umgesetzt wurden zwei Workflows nach demselben Prinzip, die sich in ihrem Ziel unterscheiden. Der eine erzeugt eine ERP-konforme Importdatei, die ohne Nacharbeit in das System übernommen wird. Der andere erzeugt aus anderen Ausgangsdokumenten eine strukturierte Tabelle, die ausgedruckt und direkt in die Fertigung gegeben wird. In beiden Fällen ist das Ergebnis dasselbe: eine einheitliche Tabelle statt manueller Erfassung.

  • n8n als zentrale Workflow-Orchestrierung
  • Computer Vision zur Erkennung von Layout, Tabellen und Zeichnungsbereichen
  • OCR-gestützte Texterkennung, auch aus Scans und Bildlagen
  • LLM-basiertes Inhaltsverständnis im Fachkontext des Unternehmens
  • Automatische Validierung und Ausnahmebehandlung bei unklaren Werten
  • Workflow 1: Erzeugung einer ERP-konformen Importdatei für die Arbeitsvorbereitung
  • Workflow 2: Erzeugung einer ausdruckbaren Fertigungstabelle für die Produktion

Technologien

Eingesetzte Werkzeuge und Plattformen

  • n8n
  • Computer Vision
  • OCR
  • Large Language Models (LLMs)
  • Dokumentenanalyse
  • ERP-Integration
  • Workflow-Automatisierung

Ergebnisse

Was sich verändert hat

  • Die Arbeitsvorbereitung ist deutlich beschleunigt – Aufträge gehen schneller in die Fertigung
  • Jedes Dokument landet im gleichen Format im ERP, unabhängig davon, wie der Absender es strukturiert hat
  • Die Fertigung erhält ihre Tabelle ohne manuelle Erfassung – ausdruckbar und direkt einsetzbar
  • Weniger Übertragungsfehler durch automatische Validierung statt manueller Eingabe
  • Skalierbare Pipeline, die auch bei wachsendem Dokumentenvolumen stabil bleibt

Eingesetzte Leistungen

Das haben wir in diesem Projekt erbracht

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